[ˈkaʊntəˌstɹaɪk] (engl. für Gegenschlag) ist ein Computerspiel aus dem Genre der Online-Taktik-Shooter. Das Spiel ist eine Modifikation des Ego-Shooters Half-Life und wurde besonders durch LAN-Partys und das Internet bekannt. Counter-Strike wurde von Minh Le („Gooseman“) und Jeff Cliffe („cliffe“) sowie deren Team entwickelt, das heute zum Teil für die Firma Valve arbeitet.
Inhalt des Spieles ist ein Gefecht zwischen zwei Gruppen, den Terroristen (T) und der Antiterroreinheit (CT), einer polizeilichen Sondereinheit. Jede Gruppe hat eine Aufgabe, deren Erfüllung von der anderen Gruppe verhindert werden muss. Die beiden Gruppen starten an zwei festgelegten Punkten auf der Spielkarte, den „Spawn“-Zonen, welche gleichzeitig auch die einzigen Bereiche sind, in denen eine Kaufoption besteht (meist nur für eine bestimmte Zeit, die „buytime“ genannt wird). Jeder Spieler hat ein eigenes virtuelles Geldkonto und kann von diesem zu Anfang jeder Spielrunde Waffen und sonstige Ausrüstung (Handgranaten, kugelsichere Westen, etc.) kaufen.
Bei Counter-Strike kommt es auf eine gute Absprache mit seinem Team an. In Teamkämpfen werden von den Spielern daher Aufgaben und strategische Positionen, die zu besetzen sind, festgelegt um einen möglichst großen Vorteil gegenüber dem gegnerischen Team zu haben. Es ist möglich die Spieler an verschiedenen Stellen des Körpers zu treffen. Je nach Position der Treffer erleidet der Gegner einen geringeren oder stärkeren Schaden. Die schnellste Möglichkeit einen Gegner auszuschalten, ist den Gegner durch einen gezielten Kopfschuss (Headshot) zu töten. Dazu gibt es auch ein Symbol, das angezeigt wird, wenn ein Kopfschuss ausgeführt wurde.
Für verschiedene Aktionen im Spiel erhält der einzelne Spieler Punkte sowie Geld nach Eliminierung der gegnerischen Spieler oder Erfüllung von Missionszielen. Die Missionsziele sind meist für Counter-Terroristen das Befreien von Geiseln oder für die Terroristen das Legen einer Bombe. Für Abschüsse eigener Teammitglieder (Friendly Fire bzw. „Teamkill“, kurz TK) oder Geiseln wird Geld vom virtuellen Konto des jeweiligen Spielers sowie bei einem TK auch ein Punkt – abgezogen. Auf öffentlichen Servern (Public-Servern) kann der Spieler für einen Teamkill auch anders „bestraft“ werden welches jedoch von Server zu Server unterschiedlich gehandhabt wird. Weiterhin besteht auf Public-Servern die Möglichkeit, einen Mitspieler – mit dem Einverständnis von einem bestimmten Prozentsatz der übrigen Spieler, der vom Administrator des Servers frei gewählt werden kann („Votekick Ratio“ genannt) – vom Server zu werfen. Zusätzlich ist es auf manchen Servern möglich den betreffenden Spieler für eine bestimmte Zeit vom Server zu bannen (Voteban). Dafür ist, um Missbrauch zu vermeiden, meist ein höherer Prozentsatz als beim Votekick nötig.